Ostern – Die Geburt der Hoffnung

1. April 2018 ()

Serie:

Die Auferstehung Jesu von den Toten ist die wichtigste Angelegenheit des Christentums. Paulus sagt es treffend in 1. Kor 15:

14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich... 19 Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.

Die Auferstehung Jesu ist wie das Sicherungsseil in der Bergsteilwald. Ist das Seil marode, ist mein Leben als Kletterer nichts mehr wert und ich stürze ab in den sicheren Tod.

Die Auferstehung Jesu gibt uns Christen die gesicherte Hoffnung auf die eigene leibliche Auferstehung und auf das ewigen Leben.

Die Auferstehung besagt: der letzte Feind Gottes, der Tod, ist besiegt. Für uns hat der Tod seinen Schrecken verloren. Der Freitag, mit seiner Folter, dem Schmerz, dem Leid und der Sinnlosigkeit unserer Existenz, hat nicht das letzte Sagen.

Auferstehung sagt: der Samstag, das Grab, ist überwunden. Der Leib, der dort zu Grabe betragen wird, wird eines Tages verwandelt werden in einen neuen Auferstehungsleib.

Wir können uns das mit all unserer physikalischen Begrenztheit kaum vorstellen. Aber die Metaphysik Gottes funktioniert so. Paulus erklärt das:

35 Vielleicht werdet ihr jetzt fragen: »Wie werden die Toten denn auferstehen? Was für einen Körper werden sie haben?« 36 Versteht doch: Jedes Samenkorn, das gesät wird, muss vergehen, ehe neues Leben daraus wächst. 37 Und was wir säen, ist ja nicht schon die fertige Pflanze, sondern es sind nur Körner, sei es Weizen oder anderes Saatgut. 38 Aus jedem Samenkorn lässt Gott eine Pflanze wachsen, die so aussieht, wie er es gewollt hat, und diese Pflanzenarten sind alle ganz verschieden... 42 Genauso könnt ihr euch die Auferstehung der Toten vorstellen. Unser irdischer Körper ist wie ein Samenkorn, das einmal vergeht. Wenn er aber auferstehen wird, ist er unvergänglich. 43 Unser Körper ist jetzt noch unansehnlich und schwach; wenn er aber aufersteht, ist er herrlich und voller Kraft. 44 Begraben wird unser irdischer Körper; aber auferstehen werden wir mit einem Körper, der von unvergänglichem Leben erfüllt ist. Denn wie es einen sterblichen Körper gibt, so gibt es auch einen unsterblichen.

Der Auferstehungssonntag sagt aber auch, wem du nach deinem Tod begegnen willst, deinem Richter oder deinem Retter. Die Bibel sagt, dass wir alle nach unserem Tod auferstehen werden.

Ich habe schon viele Menschen sterben sehen. Ich habe viele Hinterbliebenen begleitet. Ich arbeite im Detmold als Notfallseelsorger in Todesfällen.

Und ich kann dir eines sagen: nichts ist so hoffnungslos wie der Tod eines Menschen, der ohne Gott und ohne Hoffnung gelebt und gestorben ist.

Aber du kannst dich selbst davon überzeugen, wie Menschen ohne Jesus im Laufe der Geschichte in den Tod gegangen sind.

Was waren ihre letzte Worte?

Kaiser Augustus fragte: Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun, so klatscht Beifall in die Hände, denn die Komödie ist zu Ende!

Heinrich der VIII (der brutale engl. König): So, nun ist alles dahin: Reich, Leib und Seele.

Thomas Hobbes (engl. Philosoph): Ich bin dran einen Sprung ins Finstere zu tun.

David Hume, der Atheist, schrie: Ich bin in den Flammen! Seine Verzweiflung war, laut der Augenzeugen, eine furchtbare Szene.

Nietzsche, der Spötter, starb in geistiger Umnachtung.

Johann Wolfgang von Goethe: Mehr Licht!

Sir Thomas Scott (der frühere Präsident des englischen Oberhauses) sagte kurz vor seinem Tod: Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt weiß ich und fühle ich, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch das gerechte Urteil des Allmächtigen.

Von Napoleon schrieb Graf Montholon: Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem einsamen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar.

Über das Ende von Stalin sagte seine Tochter Swetlana Allilujewa, die im März 1953 zu dem sterbenden Diktator auf seine Datscha in Kunzewo gerufen wurde: Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod.

Jean Paul Sartre, franz. Philosoph und Atheist: Ich bin gescheitert!

Stephanus, der erste christliche Märtyrer: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

Jesus Christus sprach am Kreuz: Es ist vollbracht.

Die Auferstehung von Jesus Christus an dem Ostersonntag bereitet dir den Weg in die Ewigkeit bei Gott. Dein Leben hier muss nicht ohne Halt und Hoffnung sein. Es ist vollbracht für dich und für mich!

Jesus sagt (Joh. 11): 25 »Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. 26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?«

Die Auferstehung zum ewigen Leben findet ganz sicher statt. Die Auferstehung Jesu am Ostersonntag vor 2000 Jahren ist eine Garantie dafür!

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